Sequentielle Programmbearbeitung
Alle Ereignisse werden vom Programm selbst abgefragt. Im Ablaufdiagramm unten wartet
das Programm zuerst auf eine Eingabe über die Tastatur. Wurde eine Taste gedrückt, so
wird diese verarbeitet. Im nächsten Schritt wird nun die Maus abgefragt und darauf
entsprechend reagiert. Nach der Bearbeitung des Mausereignisses prüft das Programm ab, ob
eine Endebedingung erfüllt ist. Je nach Ergebnis springt das Programm dann wieder zurück
um erneut die Tastatur abzufragen oder beendet sich.

Wird nun während des Programmlaufes z.B. zuerst die Maus betätigt und
danach erst die Tastatur, so kann im schlimmsten Fall das Mausereignis verloren gehen da
ja im Augenblick auf das Drücken einer Taste gewartet wird.
Außerdem kann das Programm im Beispiel erst dann beendet werden, wenn ein
Mausereignis eingetreten ist. Die Abfrage, ob Programm beenden oder nicht, erfolgt ja erst
nach der Auswertung des Mausereignisses. Zugegeben, dies ist ein konstruierter Fall, aber
er soll ja auch nur die Problematik bei der sequentiellen Programmbearbeitung darstellen.
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