WINDOWS Probleme

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Dass die Erstellung von WINDOWS Anwendungen nicht gerade zu den leichtesten Aufgaben gehört, das werden Sie vielleicht schon vermutet haben.  Jetzt erfahren Sie erst einmal, mit welchen Schwierigkeiten Sie bei der Programmierung von WINDOWS-Anwendung im Regelfall am Anfang zu kämpfen haben:

  • Das "einfachste Problem" bei der WINDOWS-Programmierung besteht darin, dass WINDOWS ein grafisches System ist. Das heißt, alle Ausgaben, und zwar auch die von einfachen Texten, erfolgen stets Grafikmodus. Aus diesem Grund kennen WINDOWS-Anwendungen z.B. keine printf(...) Funktion und auch kein automatisches Scrolling des Fensterinhalts wenn die Ausgabe den unteren Fensterrand erreicht hat. All dies muss die Anwendung "zu Fuß" durchführen.

  • WINDOWS stellt Ihnen mehrere hundert API-Funktionen zur Programmierung Ihrer Anwendung zur Verfügung (API = Application Programming Interface). Wollen Sie WINDOWS effektiv einsetzen (egal ob mit oder ohne Klassenbibliothek), so sollten Sie wenigstens im Groben wissen, welche Funktionalität WINDOWS Ihnen zur Verfügung stellt. Außerdem werden Sie im Verlaufe Ihres Programmierer-Lebens nicht ganz umhinkommen, auch einmal den Quellcode der MFC anzusehen, und der besteht letztendlich aus Aufrufen von WINDOWS API-Funktionen.

    hinweis.gif (2251 Byte) Noch ein kleiner Hinweis am Rande: Im Kurs werden (fast selbstverständlich) nicht alle API-Funktionen behandelt da dies den Kursumfang sprengen würde.

     

  • WINDOWS Programme sind nachrichtengesteuerte Programme, das heißt Ihre Anwendung erhält vom Eintreffen eines Ereignisses ( z.B. dem Drücken einer Taste oder auch dem Bewegen der Maus) eine Nachricht zugesandt. Und auch Ihre Anwendung kann WINDOWS über eine Nachricht mitteilen, was als nächstes zu tun ist (z.B. Entfernen eines Fensters). WINDOWS besitzt dazu über 100 verschiedene Nachrichten, die zusätzlich noch je nach Nachrichten-Parameter unterschiedliche Aktionen bewirken.

    Wenn Sie jetzt das nachfolgende Bild anklicken können Sie einmal verfolgen, welche Nachrichten zum Beispiel beim Arbeiten mit der Maus auftreten können.

  • WINDOWS ist ein Multitasking-System, auch wenn manche etwas anderes behaupten. Da alle Tasks (=Anwendungen) sich die gemeinsamen Systemressourcen teilen, müssen die Ressourcen, wenn sie nicht mehr benötigt werden, auch immer wieder freigegeben werden. Hier hilft eine Klassenbibliothek wie die MFC entschieden weiter, da sich dieser Mechanismus (Belegen und Freigeben von Ressourcen) über Konstruktoren und Destruktoren der verschiedenen Ressource-Objekte realisieren lässt.

  • Werden WINDOWS-Programme mit der MFC Klassenbibliothek entwickelt, so muss zusätzlich noch deren Aufbau bekannt sein damit effektiv entwickelt werden kann.

Aber all diese 'kleinen' Probleme werden wir im Verlaufe des Kurses lösen.

Doch sehen wir uns nun als nächstes an, was es mit dem Begriff Multitasking eigentlich auf sich hat.

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